Am Freitag, den 26. April wurde im Friedrichstadtpalast in Berlin die Goldene Lola für das Beste Kostümbild 2013 verliehen. Wir beglückwünschen Kym Barrett und Pierre-Yves Gayraud für ihre großartige Arbeit in dem Film 'Cloud Atlas' Kym Barrett konnte leider nicht anwesend sein und so nahm Pierre-Yves Gayraud beide Statuen in Empfang. Für Pierre-Yves ist es bereits die zweite Lola - die Erste erhielt er 2007 für sein Kostümbild in "Das Parfüm - Die Geschichte eines Mörders"
Erstmalig gibt es neuartige Dylon Waschmaschinenfarben, denen das Salz bereits beigegeben ist.
Die hochwertige neue Rezeptur ist ab sofort bei uns in drei exklusiven Herbst/Winterfarben zu beziehen.
'Mushroom Grey', 'Lake Blue' und 'Rustic Red',
Dylon setzt mit diesen Farben Akzente und interpretiert damit die "Natural Influences" Farbpalette für die Modesaison Herbst/Winter 2012.
Grau- und Beigetöne passen perfekt zu den natürlichen Schattierungen der sanften Blau- und Rottöne.
Der dritte und letzte Teil meiner kleinen 'Kleiderbügelsammlung' zeigt Arbeiten verschiedener Künstler und Designer, die sich mit dem Wegwerfartikel 'Kleiderbügel' auseinandergesetzt haben. Im Netz gibt es noch viele andere Exponate zu sehen - ich habe die für mich spannendsten ausgewählt. Natürlich würde ich mich sehr freuen, wenn in den Kommentaren das ein oder andere 'Kleiderbügel-Kunstwerk' von Euch auftauchen würde! Also - nur zu - traut Euch! Frederike Top Design lebt in den Niederlanden und ist eine Künstlerin, Innenarchtektin und Möbeldesignerin.
Frederike Top Design – Collar | art – Kleiderbügelhaken & silikon
"Dieses Halsband zeigt, dass ein Material welches wertlos erscheint zu einem wertvollen Objekt gestaltet werden kann - es wird zu einem Schmuckstück! - Frederike Top Design" Hier geht's zu Frederikes Homepage: www.frederiketop.nl
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Sayaka Ganz ist eine japanische Künstlerin, aufgewachsen in Japan, Brasilien und Hongkong.
Sayaka Ganz – Emergency
"Getrieben gleichermaßen von meiner Leidenschaft, eigenartige Formen zusammenzufügen und einem sonderbaren Mitgefühl für ausrangierte Dinge, schaffe ich organische Formen aus gebrauchtem Kunststoff.
Ich wurde in Japan geboren und verbrachte dort auch meine frühe Kindheit. Der japanische Shintoismus glaubt, dass alle Dinge und Lebewesen eine Seele haben, und dass Dinge, die vor ihrer Zeit entsorgt werden, nachts im Mülleimer weinen, so zumindest wird es den Kindern an vielen Vorschulen vermittelt.
Dies wurde zu einem lebendigen Bild in meinem Kopf. Ich wuchs auf und zog in verschiedenste Länder, und die beständige Notwendigkeit, mich einer neuen Umgebung anzupassen, bewirkte in mir auch den starken Wunsch, mich einzufügen, und Menschen und Dinge, die mich umgaben, zusammenzubringen um Harmonie zu erzeugen. - Sayaka Ganz” Hier geht's zu Sakayas Homepage: www.sayakaganz.com
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Emma Fexeus lebt in Schweden und betreibt einen sehr erfolgreichen Blog mit dem Thema: "Design and Style from a Scandinavian Perspective" und arbeitet ausserdem, als Interior Stylist und freischaffende Autorin.
Emma Fexeus
"Meine eigenen Inspirationen -
Ich möchte Dir ein paar Dinge aus meinem persönlichen Inspirationsordner zeigen, Bilder die mich beim Dekorieren meiner eigenen Wohnung inspirieren. Neulich habe ich darüber nachgedacht, was man mit den Bergen benutzter Kleidungsstücke machen kann, die immer wieder, wie von Zauberhand, überall in der Wohnung auftauchen. Vielleicht wäre eine Lösung, sie an die Wand zu hängen? - Emma Fexeus"
Der portugiesische Designer Luis Teixeira produzierte zusammen mit der Firma Blindesign diese Lüster ("Noova Lamp").
Ungewöhnlich ist, dass weibliche Insassen eines Lissaboner Gefängnisses, die Kunststoffe, Metalle und elektrische Komponenten zusammengebaut haben.
In erster Linie liess er sie mit alten recycelten Kleiderbügeln arbeiten, um diese Kronleuchter herzustellen.
Sie sehen leichter aus als sie sind! Die Leuchter wiegen über drei Kilo - ungewöhnlich für etwas das gänzlich aus Plastik hergestellt wurde. Allerdings muss man ihre Schönheit bewundern - ausserdem sind die Lampen umweltfreundlich und sie helfen den Frauen finanziell und bei der Eingliederung in die Gesellschaft.
Heute stellen wir einen Künstler vor, der (auch) Kleiderbügel und Kleidungsstücke für sich entdeckt hat:
Filippo Protasoni
- ein italienischer Künstler, Innenarcharchitekt und Produktdesigner
W.T.F.V.
Trophy
Who's the fashion victim?
W.T.F.V.
Carpet
Who's the fashion victim?
FILIPPO PROTASONI
Born 1980, studied in Italy and Norway. During his university years he delved into product and interior design, developing a distinctive methodology, which he applied on different project scales: in 2004 he won a challenge held by Politecnico di Milano and exhibited for the first time at the Salone del Mobile with Piu Yiu on a cooperative installation with Sawaya & Moroni. After different assignments in international studios (Emmanuel Babled, Markusbeneschcreates and Pierandrei Associati), he opened his own practice in Milan in 2009. His work focuses on product and interior design: creating products for furniture and lighting industries, hotel, retail and commercial spaces, exhibitions and small limited editions, borderline between art and design. He is professor at IED Milan and Ied Management Lab. He is a member of ADI permanent Observatory for Design.
Im DHM (Deutsches Historisches Museum) Berlin läuft noch bis zum 29. Juli 2012 die Ausstellung: Fashioningfashion– Europäische Moden 1700 – 1915 Die Ausstellung zeigt die exklusive Sammlung Kamer / Ruf in Zusammenarbeit mit dem Los Angeles County Museum of Art (LACMA) und ist erstmals in Deutschland zu sehen. Gezeigt werden beeindruckende historische Kleidungstücke in vier Räumen. Jeder Raum hat ein anderes Thema und versucht, die Unterschiede in den verschiedenen Epochen zu erklären: 1. Raum:
Mode zeigt in chronologischer Abfolge den Wandel der Kleidersilhouette bei Frauen und Männern und gibt einen Überblick über die Konturen von Ärmeln, Saumlängen und Proportionen. Um die Aufmerksamkeit des Betrachters auf die Silhouette zu lenken, wird vorwiegend weiße Damenkleidung gezeigt. Weiß war in jeder Epoche in Mode. In den vergangenen Jahrhunderten war weiße Kleidung auch ein Statussymbol, da das Waschen dieser Kleidung damals noch sehr aufwändig war. Herrenkleidung war dagegen nicht so häufig Änderungen unterworfen. Männer von Stand kleideten sich im 18. Jahrhundert ebenso farbenfroh und prächtig wie Frauen. Nach der Französischen Revolution bevorzugten dann die Bürger für ihre schlichten Anzüge Tuchstoffe und seit Mitte des 19. Jahrhunderts bestimmen dunkle Farben die Herrenkleidung.
Textur führt die Vielfalt der textilen Oberflächen, die durch komplizierte Web-, Färbe- oder Drucktechniken entstehen. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts wurden Kleider nur auf Bestellung hergestellt: Der Kunde kaufte den Stoff bei einem Textilhändler, dann nahm der Schneider Maß und anschließend stellte er das gewünschte Kleidungsstück her. Zu Beginn der Industrialisierung spielte der Textilsektor eine Pionierrolle: Spinn- und Dampfmaschinen, mechanische Webstühle und Musterwebstühle, Nähmaschinen und Konfektionierung verbilligten Stoffe und Kleider. Dadurch wurde Mode ab dem 19. Jahrhundert für viele Menschen erschwinglicher.
Form befasst sich mit der Verarbeitung flächiger Textilien zu Kleidung und berücksichtigt besonders die formenden, stützenden und einengenden Techniken. Traditionell wurde komplizierte und teure Kleidung wie Herrenanzüge, Korsetts und Hofkostüme von Schneidern hergestellt. Näherinnen waren eher für Frauenkleider und Kinderkleidung zuständig.
Dekoration präsentiert Besatz und Aufputz modischer Kleidung: prächtige Metallstickereien, kunstvolle Posamenten aus Seide, feine Spitzen oder Accessoires mit farbigen Mustern und Pailletten. Der Aufputz war vielfältig und häufig der kostspieligste Posten eines Ensembles. Kolonialpolitik und internationaler Handel machten im 18. und 19. Jahrhundert den Import reich verzierter Waren aus Ländern wie China, Japan und Indien in großer Menge möglich. In Europa wurden Materialien und Techniken der eingeführten Waren zunehmend imitiert und fremde Moden mit den eigenen vermischt. Im Verlauf des 19. Jahrhunderts vergrößerte sich das Angebot an maschinell hergestellten Produkten. Bedruckte Textilien, die wie bestickt aussahen, oder Maschinenspitzen konnten zu einem Bruchteil des Preises von handgefertigter Ware erworben werden.